Leitungen / Stromkabel unter Putz verlegen

Bei der Elektroinstallation unterscheiden wir im Wesentlichen drei Arten der Installation:
1. Die Installation auf Putz. Kann in Kabelkanälen erfolgen. Kabel liegen frei, sind sichtbar zum Beispiel wird diese Art der Installation in Kellern, Garagen und auf Dachböden ausgeführt.
2. Die Installation unter Putz. Hier erfolgt unter anderen die Kabelmontage auf das ungeputzte Mauerwerk. Weiterhin können die Kabel in Schutzrohre verlegt werden. Für die Installation unter Putz gibt es aber noch weit mehr Möglichkeiten, die etwas später ihre Erläuterung finden sollen.
3. Die Installation im Putz erfolgt zum Beispiel bei der Verlegung einer Steigleitung.

Die Elektroinstallation wird in Deutschland durch zahlreiche VDE-Bestimmungen und weiter durch die DIN Normen geregelt.
Die DIN 18015-3 regelt die Leitungsführung von unsichtbar verlegten Leitungen an Wänden und für die Anordnung von Schaltern, Steckdosen und Wandauslässen. Durch die Festlegung von Installationszonen soll sichergestellt werden, dass bei nachfolgenden Installationen und zum Beispiel der der Installation für Gas, Wasser und Heizung oder bei sonstigen Montagearbeiten an Wänden, die Gefahr der Beschädigung von elektrischen Leitungen eingeschränkt wird. Dieser Norm kommt eine wichtige Koordinationsfunktion für alle am Bau beteiligten Gewerke zu. In der laufenden Praxis wird diese Norm viel zu wenig beachtet.

Elektroinstallation und Technik im Haus und Wohnung

Für die Elektroinstallation gibt es die Elektriker Frankfurt. Wir wissen, dass für eine Elektroinstallation, wo auch immer diese ausgeführt werden muss, die Bauherren und auch viele Eigentümer völlig überfordert sind.
Das ist auch gar nicht so schlimm, dafür gibt es ja uns als Fachbetrieb für Elektroinstallation.

Die Planung der Elektroinstallation

Es ist schon selbstverständlich geworden, dass die elektrischen Leitungen nicht mehr sichtbar unter Putz verlegt werden. Doch es kommt immer wieder vor, dass in Häusern und einzelnen Wohnungen oder ähnlichen Gebäuden aus welchem Grund auch immer, elektrischen Leitungen nachgerüstet werden müssen. Das ist oftmals eine komplizierte und auch sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Hier ist jeder gut beraten, einen Elektriker hinzuzuziehen, bzw. gleich einer Elektrofirma mit dieser Aufgabe zu betrauen.
Ein jeder Eigentümer oder auch Nutzer sollte ganz in Ruhe für sich selbst individuell entscheiden, welcher Komfort wichtig ist. Der Preis ist hierbei mit Sicherheit mit entscheidend. Auf keinen Fall sollte beim Thema Sicherheit gespart werden.

Die Raumplanung

Strom wird in jedem Raum benötigt und das auch in der kleinsten Kammer. Ein Raum für Raum Planung ist sehr sinnvoll. Reichten in früheren Zeiten in jeder Ecke eines Raumes eine Steckdose und dazu noch eine Leuchte an der Decke, sind heute die Anforderungen ganz andere.
Mit Raum zu Raum Planung ermitteln Sie, wie viele Steckdosen und Lichtschalter Sie pro Raum benötigen. Wichtig ist auch zu erfassen, an welchem Ort ein Gerät genutzt werden kann. Gut beraten sind Sie immer, ein paar Steckdosen mehr einzuplanen, da ja die meisten Geräte zum Funktionieren auch Strom benötigen.
Denken Sie aber auch in Raum zu Raum Planung an die Kommunikation. Das gleiche gilt auch für die Planung TV, Telefon, Internet und noch weiterer Anschlüsse.

Die Eigenleistung

Einfache Tätigkeiten bei der Elektroinstallation können auch in Eigenleistung vom Heimwerker problemlos selbst erledigt werden. Diese Tätigkeiten zählen Schlitze stemmen, Unterputzdosen setzen, Rohre und Kabel verlegen und auch Kabel in Rohre einziehen. Hierbei müssen Sie noch einige Grundlagen beachten.
Bei der unter Putz Verlegung der Leitungen und Rohre sind nach DIN Installationszonen einzuhalten. Diese besagen, dass waagerecht verlegte Leitungen sollen, 30 cm oder 15 cm über dem Fußboden oder 30 cm unter der fertigen Deckenfläche verlaufen. Senkrecht verlegte Leitungen sollen 15 cm neben Rohbaukanten oder auch Rohbauecken verlaufen.
Steckdosen, Schalter oder Abzweigdosen, die außerhalb dieser Bereiche liegen, sollen mit einer senkrechten Stichleitung aus der nächstgelegenen horizontalen Installationszone versorgt werden.
Für Küchen und Hausarbeitsräume gelten gesonderte Regelungen. Ebenso für Bäder.

Die Leitungen

Für die neue Steckdose benötigt eine dreiadrige Leitung mit einem Schutzleiter, grün-gelb-gestreift, dem Mittelleiter, Farbe Blau, und den schwarzen Außenleiter. Bei der Installation einer neuen Leuchte verwenden Sie möglichst eine vieradrige Leitung. Dadurch wird es Ihnen ermöglicht, einzelne Lampen im Strahler, getrennt voneinander zu schalten.
Auch zum Lichtschalter sollte eine vieradrige Leitung führen. Damit können Sie jederzeit eine Serienschaltung installieren. Muss eine neue Verteilerdose gesetzt werden, so benötigen Sie zur Speisung der neuen Dose, eine dreiadrige Leitung zur Speisung aus der vorhandenen Verteilerdose.
Benutzen Sie für die Installation Leitungen aus Kupfer, bitte keine Litze. Die Leitungen mit NYM und NYIF mit unterschiedlicher Aderanzahl sind hierfür geeignet. NYIF verwenden Sie als Steigleitung. Diese muss unter einer 1 cm dicken Putzschicht liegen, niemals frei zugänglich und auch nicht auf brennbarem Material. Ist eine Leitungsführung teilweise in Mauerwerk und auf Putz oder Holz auszuführen, dann ist die Leitungsart NYM einzusetzen. Einen Leitungsquerschnitt von 1,5 mm² sollten beide Leitungsarten haben und das gilt für jede einzelne Kupferader.
Gerade bei der Wahl beziehungsweise bei der Bemessung von Leitungen sollten Sie einen fachmännischen Rat einholen. Auch die Elektriker Frankfurt stehen Ihnen gern dafür zur Verfügung.

Die Installation

In bewohnten oder auch anderen mit Putz versehenen Räumen ist die Leitungsverlegung etwas aufwendig.
Zeichnen Sie den Verlauf der Leitungen an der Wand an. Bedienen Sie sich als Hilfsmittel einer Wasserwaage und vielleicht auch einer längeren Latte.
Zum Aufsuchen von vorhandenen Leitungen Nutzen Sie zum Beispiel ein Metallsuchgerät oder ein anderes geeignetes Werkzeug.
Nun markieren Sie in Kreisform die Lichtschalter, Steckdosen und auch die Verteilerdosen.
Ergreifen Sie, geeignete Schutzmaßnahmen, bevor Sie nun mit den Arbeiten beginnen.
Nutzen Sie eine Mauerfräse, und auf 25 mm Tiefe einstellen, wählen Sie ebenfalls die Breite entsprechend der zu verlegenden Leitungen. An Mauerfräsen können Sie eine Staubabsaugung anschließen. Drücken Sie beim Fräsen das Gerät Fest an die Wand und führen es entlang der Markierung.
Legen Sie das Kabel in den Schlitz und fixieren dieses mit Gips oder auch Nägel.
Die Abzweigdosen werden ebenfalls ausgebrochen bzw. ausgefräst.
Nachdem Sie die Leitungen erfolgreich verlegt haben, ist eine Prüfung laut Vorschrift von einer Elektrofachkraft vorzunehmen. Durch den Elektriker werden alle Messungen vorgenommen und die Anschlüsse werden einer Funktionsprüfung unterzogen. Ist alles in Ordnung, erhalten Sie das Prüfprotokoll und somit haben Sie die Installation erfolgreich abgeschlossen.
Für die Abnahme Ihrer Elektroanlage stehen Ihnen ebenfalls die Elektriker Frankfurt zur Verfügung.

Neuinstallation im Neubau

In einem Neubau, sind die Arbeiten zur Neuinstallation von Leitungen, vom Prinzip gleicher Art. Bei Neuinstallation entfällt, das Ausstemmen und Verputzen des Kanals. Die Leitungen werden einfach auf die Rohbauwand genagelt oder mit Gipsbatzen befestigt.
Im Neubau werden auch gerne Leerrohre verlegt. In Leerrohre werden die Adern mittels Einziehspirale von Dose zu Dose eingezogen. Diese Art der Installation eignet besonders für ein nachträgliches Einziehen von Adern und für Reparaturarbeiten.