Elektroherd Anschluss Frankfurt

Sie besitzen einen Elektroherd der angeschlossen werden soll? Dann sind Sie hier bei Elektriker-Frankfurt.com genau richtig! Wir können Ihnen helfen.

Was genau versteht man unter der Bezeichnung Elektroherd?

Ein Elektroherd, auch E-Herd genannt, gehört in die Kategorie Großelektrogerät. Bereits 1893 ist der erste Elektroherd zu sehen gewesen. Herd bedeutet erst mal die Kombination des Kochfelds und des Backofens.
Das Kochfeld kann entweder aus Kochplatten oder aus einem Glaskeramikfeld, mit intrigierten Platten, bestehen. In beiden Fällen gibt es im Normalfall vier Kochstellen, wo die Töpfe und Pfannen drauf erhitzt und gegeben falls zum kochen gebracht werden.
Der Backofen unten, ist zum backen oder teilweise auch grillen geeignet.
Wenn beide Geräte mit Strom angeschlossen werden müssen, redet man somit von einem Elektroherd. Diese Form des Herdes löst mehr und mehr den Gasherd ab. Inzwischen kaufen die Leute immer häufiger Geräte, wo das Kochfeld (man spricht hier von einer Kochstelle) und der Backofen komplett voneinander getrennt sind. Darüber hinaus wird zwischen Einbauherd und Anstellherd differenziert. Der Anstellherd wird nicht in die Möbel mit eingebaut, sondern kann frei stehen.

Herdanschlussdose

Hier werden Elektroherde meistens an einer Herdanschlussdose angeklemmt, die direkt am Stromnetz eingespeist sind. Man spricht auch von einem Festanschluss. In Deutschland wird für die Versorgung an Energie ein Dreiphasen-Wechselstromanschluss (Drehstrom) genutzt, der auf 400 Volt läuft. Bei einer Altbauinseltation gibt es meist nur eine Phase (230 Volt), die dann bei einem Herd überbrückt werden muss, damit man die volle Leistung am Herd erreicht. Sonst kann es passieren, dass nicht alle Platten angehen.
Solch ein Elektroherd Anschluss darf nur durch einem Elektrofachmann angeschlossen werden. Ohne die nötige Schulung kann das Gerät kaputt gehen. Außerdem hat es bereits Unfälle gegeben, die mit dem Tode ausgegangen sind, da es sich hier um eine Starkstromleitung handelt.

 

Der Einbau

Egal ob nur das Ceranfeld allein eingebaut werden soll, oder ein Einbauherd mit Ceranfeld; man sollte immer die Anleitung für den Anschluss, an der Innenseite der Geräteabdeckung beachten. Selbst wenn der Herd nur an eine 230 V Leitung angebracht werden soll. Es sollte auf jeden Fall ein Duispol (Spannungsmessgerät) zur Hand liegen. Schon vor dem Einbau sollte man sich vergewissern, dass der Elektroherd in Ordnung ist.
Bei dem Elektroherd Anschluss gibt es fünf Sicherheitsregeln die immer beachtet werden sollten. 1. Freischalten, 2. Gegen Wiedereinschalten sichern, 3. Spannungsfreiheit feststellen, 4. Erden und Kurzschließen feststellen und 5. Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken.
Zuerst wird im Zählerstromschrank die Sicherung ausgeschaltet, die für den Herd fungiert (Oft sind dies drei aufeinander folgende Sicherungen). Danach muss die Sicherung, während sie weiterhin ausgeschaltet ist, abgesichert, z.B. mit Isolierband abgeklebt werden, damit NIEMAND anderes in dieser Zeit die Sicherungen wieder anmachen kann. Des weiteren muss mit dem Spannungsmessgerät, an der Herdanschlussdose zwischen Phase eins (L1) und zwei (L2) überprüft werden, ob eine 400 Volt Spannung gemessen wird. Dass selbe muss mit den Phasen eins und drei (L3) und dann noch mal mit den Phasen zwei und 3 gemacht werden. Zuletzt wird auch noch zwischen jeder Phase und dem Neutralleiter (N) gemessen. Hier zeigt der Duispol entweder gar nichts an, oder 230 Volt. Sollte hier tatsächlich Strom drauf sein, droht ein Stromschlag und es sollte dringlichst noch mal nachgeschaut werden, ob die Sicherungen im Kasten wirklich aus sind! Da die Herdanschlussdose in der Wand sitzt spielt Punkt vier, für den häuslichen Herdeinbau keine wesentliche Rolle. Ebenso unbedeutend ist an dieser Stelle Punkt fünf.

Es gibt verschiedene Farbcodierungen nach DIN VDE, welche für den tatsächlichen Herdanschluss eine wichtige Rolle spielen. Nach der neusten Kodierung gilt grüngelb als Erdung (PE), blau ist die Nullung, also der Neutralleiter (N), braun fungiert für die erste Phase, schwarz für die zweite Phase und grau für die dritte Phase. Wenn es zwei schwarze Leitungen geben sollte, oder gar eine eine rote und eine graue dazwischen ist, dann handelt es sich noch um die ehemalige, oder sogar der ganz alten Farbcodierung nach DIN VDE.
Ein Beispielbild hilft beim richtigen anschließen. Wenn auf der Herdanschlussdose nun kein Strom mehr ist kann nach der Farbcodierung angeschlossen werden. Wenn dann das Kabel und die Schrauben letztendlich fest sitzen, ist es geschafft.

 

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